Energetische Gebäudesanierung
Rendite durch energetische Gebäudemodernisierung
Sie wollen in Ihr Gebäude investieren und sich unabhängiger von
steigenden Energiepreisen machen. Wenn Ihr Haus in die Jahre
gekommen ist, es verschönert oder modernisiert werden soll, lohnt
sich die Investition in energiesparende Maßnahmen doppelt.
Energieeinsparung rechnet sich!
Die energetische Sanierung Ihres Hauses erbringt schon bei
moderaten Energiepreissteigerungen von 4% jährlich eine höhere Rendite als
festverzinsliche Wertpapiere. Beispielhaft wurde die Rendite für zwei typische
Hausformen berechnet.
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Freistehendes
Einfamilienhaus (EFH)
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Reihenendhaus
(REH)
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Baujahr 1928
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Baujahr 1970
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Wohnfläche ca.
135 m²
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Wohnfläche ca.
135 m²
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Baukonstruktion:
Vollziegelmauerwerk, ausgebauter hölzerner Dachstuhl, Kasten-Doppelfenster
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Baukonstruktion:
Betonhohlbockstein-Mauerwerk, Stahlbeton-Dachdecke, Isolierglasfenster
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Dabei wurden folgende Baumaßnahmen geplant:
- Neue Dachdämmung (Dämmstoffdicke: 20 cm)
- Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems
(Dämmstoffdicke: 16 cm)
- Einbau wärmeschutzverglaster Fenster
- Kellerdeckendämmung (Dämmstoffdicke: 10 cm)
- Einbau eines Gasbrennwertkessels
- Installation eines Solarkollektors mit
Warmwasserspeicher
- Installation einer mechanischen Lüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung
Ergebnis Primärenergiebedarf
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Der
Primärenergiebedarf reduziert sich durch die energetische Modernisierung beim freistehenden
Einfamilienhaus von 315 kWh/m² auf 86 kWh/m². |
Der
Primärenergiebedarf des Reihenendhauses wird von 306 kWh/m² auf 104 kWh/m²
verringert. |
Rendite und Amortisationszeit der energetischen Gebäudemodernisierung
Bei einer energetischen Verbesserung kann für das
Einfamilienhaus bereits bei einer moderaten Energiepreissteigerung von 4 % eine
jährliche Rendite von 9,3 % erzielt werden. Bei 4% jährlicher
Energiepreissteigerung erzielen Sie auch beim Reihenendhaus Renditen von über
5%!
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Energie-
preissteigerung
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Rendite
EFH
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Amortisationszeit
EFH
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Rendite
REH
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Amortisationszeit
REH
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4 %
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9,3 %
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17 Jahre
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5,6 %
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30 Jahre
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Berechnungs-Grundlagen
Den Amortisationsberechnungen wurden folgende Annahmen zu
Grunde gelegt:
- Ansatz von Energiepreisen gemäß Stand Frühjahr 2008:
Lieferpreise für Heizöl von 0,85 EUR/l und für Erdgas von 0,61
EUR/m³ bzw. 5,81 Cent/kWh. Höhere Energiepreise bedeuten höhere
Renditen, d.h. die energetische Sanierung amortisiert sich umso
schneller, je höher die Energiepreise steigen.
- Die vorhandenen Bauteile wie Fassaden, Fenster und Dachflächen
wären nach jeweils 10 Jahren instand zu setzen. Mit der
energetischen Sanierung werden zukünftige
Instandhaltungsaufwendungen eingespart. Die Höhe der eingesparten
Instandhaltungskosten wird beim Steildach (Beispiel 1) mit ca. 20
%, beim Flachdach (Beispiel 2) mit ca. 80%, bei den Fenstern mit
ca. 25% und bei den Fassaden mit ca. 30% der betreffenden Kosten im
Zuge der Wärmedämm-Maßnahmen angesetzt.
- Für einen vorhandenen Ölheizkessel wurde jeweils eine
Restlaufzeit von 5 Jahren zu Grunde gelegt. Die Kosten, die mit der
Erneuerung des Heizkessels als Niedertemperatur-Ölfeuerungskessel
in 5 Jahren entstehen würden, wurden in Höhe von ca. 70 % der
Kosten des modernen Gasbrennwertkessels bei der
Amortisationsrechnung berücksichtigt.
- Für vorher nicht vorhandene Bauteile bzw. Bauteilkomponenten
wie die Kellerdeckendämmung, der Solarkollektor mit
Warmwasserspeicher sowie die mechanische Lüftungsanlage sind die
ungeminderten Investitionskosten zu Grunde gelegt.
- Für die energetisch sanierten Bauteile wurde eine Nutzungsdauer
von 30 Jahren, für den Gasbrennwertkessel von lediglich 15 Jahren
angesetzt.
- Die Mehrkosten der energetischen Sanierung belaufen sich für
das Beispiel 1 auf 43.500,00 EUR bei 66.700,00 EUR Gesamtkosten und
für das Beispiel 2 auf 36.400,00 EUR bei 53.500,00 EUR
Gesamtkosten.
- Bei der Amortisationsrechnung wurde ein banküblicher
Verzinsungssatz in Höhe von 5,5% berücksichtigt.
- Die Berechnung berücksichtigt keine Inanspruchnahme von
Förderprogrammen des Bundes, der Länder oder der regionalen
Versorger.
- Die Rendite, bezogen auf Mehrkosten der energetischen
Sanierung, errechnet sich unter Berücksichtigung der angesetzten
Energiepreis-Steigerungsrate. Es wurden Berechnungen für einen
jährlichen Energiepreisanstieg von 4%, 8% und
12% durchgeführt.
Quelle: ZDB Zentralverband des Deutschen
Baugewerbes